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Embodied Leadership Training für weibliche Führungskräfte im Direktvertrieb – Teams lesen und durch den eigenen Zustand führen

Im Rahmen eines Embodied-Leadership-Intensivtrainings kamen sechs weibliche Führungskräfte aus dem Kosmetik-Direktvertrieb zusammen, um die eigene Wirkung bewusster wahrzunehmen und einzusetzen. In praktischen Übungen erprobten sie, wie Stimme, Haltung und der eigene Zustand Gespräche und Gruppen beeinflussen. Denn echte Führungstiefe entsteht dort, wo Haltung und Präsenz übereinstimmen.

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Der kleine Stuhlkreis im Tagungshotel, in dem das Training stattfand.

Persönliches Erinnerungsfoto von der Terrasse des Tagungshotels

Die Gruppe im Austausch. Durch die kleine Besetzung konnten Situationen ausführlich erprobt und gemeinsam ausgewertet werden.

Die Ausgangslage

6 Personen • Female Leaders • Direktvertrieb • Embodied Leadership Training • 2 Tage • Deutsch • Führung und Raumwirkung

Die kleine Gruppe kam aus einem MLM-Unternehmen im Kosmetik- und Wellbeing-Bereich. Dieses zeichnet sich durch eine mehrstufige Partnerstruktur sowie eine überwiegend weibliche Community aus Vertriebspartnerinnen und Kundinnen aus. Fünf der sechs Teilnehmenden waren Frauen. Zugunsten des Leseflusses nutze ich jedoch das Wort “Leaderinnen” als Synonym für die gesamte Gruppe.


Alle arbeiten als Mentorinnen, Upline-Leader oder in der Betreuung wichtiger Kundinnen und Kunden. (Key Accounts). Ein Großteil verband diese Verantwortung mit einem anspruchsvollen Familienalltag.

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Die Gruppe im Austausch. Durch die kleine Besetzung konnten Situationen ausführlich erprobt und gemeinsam ausgewertet werden.

Führung im Direktvertrieb funktioniert oft ohne klassische Linienmacht. Die formale Macht einer Führungskraft ist entsteht oft anders. Entscheidend ist, wie klar sie auftrat und wie gut sie eine Gruppe lesen konnte.


Die Teilnehmenden führten somit über Beziehung, Orientierung und persönliche Wirkung. Entsprechend interessiert waren die Leaderinnen am Embodied Leadership Konzept – schließlich schlagen sich sowohl die Größe des Teams als auch der generierte Umsatz in der eigenen Provision nieder.


Ein großer Teil ihres Jobs bestand darin, Gruppen zu motivieren, empathisch zu reagieren sowie eine hohe Wahrnehmung und ein Gespür für potenzielle Kundinnen und Teammitglieder zu haben.

Weiterhin wechselten viele dabei ständig zwischen Teamführung, Beratung, Vertrieb und Familienalltag. In diesem Multitasking kommt die eigene Nervensystemregulation oft zu kurz. Dabei ist sie für wirksame Führung entscheidend: Teams co-regulieren sich an ihren Leaderinnen. Strahlt die Führungskraft Unsicherheit aus, überträgt sich diese auf das gesamte Netzwerk; agiert sie zentriert und motiviert, zieht das Team mit.


Das Ziel war damit klar: das eigene Stresslevel zu balancieren, Menschen und Mitglieder genauer wahrzunehmen und die eigene Wirkung in Führung, Beratung und Vertrieb noch bewusster einzusetzen.

So war das Format aufgebaut

Das Format kombinierte zwei Tage Embodied Leadership Training mit einem Somatic Team Day vorab, um die nötigen Grundlagen rund um das Thema Somatik zu schaffen. Zwischen den Formaten fand eine Integrationszeit von zwei Wochen statt. Alle Termine wurden in einem Tagungshotel in Präsenz durchgeführt.


Mein Embodied Leadership Training ist bewusst als Reise aufgebaut, die erst bei der eigenen Körperwahrnehmung ansetzte und Schritt für Schritt in die Führungswirkung überging. Zum Auftakt richteten wir den Fokus ganz nach innen: Über gezielte Körper- und Atemübungen lernten die Leaderinnen, die feinen Signale ihres eigenen Nervensystems frühzeitig zu lesen und sich in stressigen Alltagsmomenten bewusst zu regulieren. Auf dieser gestärkten Basis ging es ins Intensivtraining für Leader. So schärfte ich die Wahrnehmung der Teilnehmerinnen im nächsten Schritt für nonverbale Signale, um Gruppendynamiken in Vertriebsteams und Kundengesprächen feinfühliger zu erfassen.


Im praktischen Hauptteil lag der Schwerpunkt auf dem eigenen Zusammenspiel von Haltung, Stimme und Raumwirkung. Hier erprobten wir spielerisch, wie sich Atemführung und eine aufrechte Präsenz unmittelbar auf ihre Ausstrahlung und natürliche Autorität auswirken. Darauf aufbauend kam das Herzstück meines Trainings: den eigenen regulierten Zustand als stabilisierenden Anker für das Umfeld zu nutzen.


Den Abschluss bildete die individuelle Erarbeitung mikrosomatischer Routinen, die sich tatsächlich zwischen Arbeit und Familienleben stets abrufen lassen.

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Der kleine Stuhlkreis im Tagungshotel, in dem das Training stattfand.

Beobachtungen und Feedback der Teilnehmer

Da die Abschlussrunde nicht als Audio aufgezeichnet wurde, gebe ich die Rückmeldungen sinngemäß aus meiner Erinnerung wieder.


Als besonders wertvoll nannte die Gruppe den geschützten Rahmen, der Raum fürs Üben und für den Austausch ohne Verstellen unter Leaderinnen bot.


Mehrere Leaderinnen erlebten dabei persönliche Wendepunkte im Selbstverständnis:


  • Eine Teilnehmerin nahm die Erkenntnis mit, dass ihre natürliche Ruhe im Kundenkontakt keine Schwäche, sondern ein entscheidender Vorteil ist und es bei echter Präsenz nicht um laute Sichtbarkeit geht, sondern um ein stabiles In-sich-Ruhen.

  • Eine Teilnehmerin wollte künftig stärker in sich hineinspüren und sich selbst bewusster aus der Metaebene beobachten, um ihre Wirkung auf ihr Team zu reflektieren.

  • Eine weitere nahm vor allem mit, Körpersprache im eigenen Team genauer zu lesen und gezielter einzusetzen.

  • Methoden wie das gezielte Grounden vor wichtigen Gesprächen, das Abrufen passender Führungsarchetypen oder das Lesen von Körpersprache im eigenen Team wurden als hilfreiche Begleiter für die anstehenden Messeauftritte genannt. 

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Persönliches Erinnerungsfoto von der Terrasse des Tagungshotels

Die Gruppe wirkte auch mich sehr zufrieden und inspiriert nach dem Training. Besonders wertvoll war für mich zu erleben, wie offen die Teilnehmerinnen ihre bisherigen Führungsmuster untersuchten, sobald ein geschützter Raum entstand, in dem sie ausprobieren konnten. Bereits nach wenigen Übungen entwickelten sie individuelle Ansätze, um sich selbst zu regulieren und bewusster zu führen.

Sie planen ein ähnliches Format?

- Explorieren - 

Somatic Team Day

✔ Niedrigschwelliger Einstiegstag ohne Vorkenntnisse

✔ Neurowissenschaftliches Basiswissen

✔ Standard-Nervensystem-basierter Methodenkoffer

✔ Befähigung zur Selbstanwendung im Arbeitsalltag

Erfahrungsbasierter Tag mit praxistauglichen Übungen zur Selbst- und Teamregulation


• Kickoff • Teambuilding-tauglich •

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Team Development Programm

✔ Umfassende, mehrstufige Team-Entwicklungsreise

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✔ 2-Tage Leader Intensivtraining (Einzeln oder Gruppe)

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✔ Tragende Ausstrahlung, Resilienz & Weitsicht im Büro

Aufbauformat zu präsenter, haltgebender

und souveräner Führung in Schlüsselrollen​


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